Schnaps - Beschreibungen

1 .   P F I R S I C H B R A N D 

Als Pfirsichsorte für unseren Pfirsichbrand haben wir die Sorte „Weingartenpfirsich“ gewählt und diese sortenrein verarbeitet.

Der Weingartenpfirsich gehört zum typischen Landschaftsbild der Weingärten in der Thermenregion, aber auch der Wachau bis in die Steiermark. Der Weingartenpfirsich ist ein besonders robuster Vertreter seiner Art. Er zeichnet sich durch seinen kräftigen, aromatischen Geschmack und seiner Widerstandsfähigkeit aus. Reifezeitpunkt ist Anfang September. Die Frucht ist mittelgroß mit rot und gelb gefärbter Schale, leicht behaart und hat helles, saftiges Fruchtfleisch, welches vom Kern her stark rot eingefärbt ist. Er hat einen sehr intensiven Pfirsichgeschmack mit leichtem Mandelton.

Der Weingartenpfirsich wurde von uns als Ausgangsprodukt gewählt, da der gewöhnliche Pfirsich eine zu geringe Geschmacksintensität hat. Unser Pfirsichbrand zeichnet sich durch ein überaus feines Aroma aus und wird jeden Schnapsliebhaber erfreuen. Die Verwendung dieser regionalen Pfirsichsorte hilft bei der Erhaltung der Artenvielfalt und ist uns daher wichtig.


3 .   A P F E L B R A N D 

Bei unserem Apfelbrand wurden diverse regionale Apfelsorten herangezogen, um ein möglichst vielfältiges Aroma zu erreichen.

In der Buckligen Welt gibt es eine lange Tradition in Bezug auf die Kultivierung von Apfelsorten. Es gibt ein breites Sortenspektrum mit den unterschiedlichsten Aromaausprägungen. Die Sorten reifen zwischen Ende August bis Anfang Oktober. Neben der Schnapsherstellung werden die Äpfel für die Herstellung von Most verwendet. Ebenso sind diese teilweise als Tafelobst geeignet.

Die Apfelsorten wurden von uns so gewählt, dass der entstehende Brand ein ausgewogenes Aroma mitnimmt. Ein besonderes Augenmerk wurde von uns auf die Reduktion der Apfelsäure gelegt, um dem Apfelbrand ein mildes Aroma zu geben. Beim Gärprozess werden die gesamten Früchte (Schale, Fruchtfleisch, Kerngehäuse und Kerne) verwendet. Darüber hinaus ist die Verwendung von regionalen Apfelsorten zur Erhaltung der Kulturlandschaft wichtig und wird von uns sehr ernst genommen.


4 .   Q U I T T E N B R A N D 

Die ursprüngliche Heimat der Quitte liegt im Kaukasus. Erste Nachweise reichen über 4.000 Jahre zurück. In Mitteleuropa wird sie ab dem 9. Jahrhundert angebaut. Die Quitte ist ein sommergrüner Strauch oder Baum der bis zu 4 bis 6 Meter hoch wird. Die gelbe, duftende, behaarte Frucht gehört zu den letzten Früchten im Saisonkalender und wird im Oktober bis hinein in den November geerntet. Aus der Quitte wird auch Marmelade, Kompott und Gelee (Quittenkäs) gemacht. Schon Hippokrates war die Heilwirkung dieser Frucht bekannt.

Die Verarbeitung der Quittenmaische war und ist eine der größten Herausforderungen. Aufgrund des geringen Fruchtzuckergehaltes und der natürlichen Abwehrstoffe ist der Gärprozess sehr schwierig umzusetzen. Die Belohnung ist ein Brand mit einem unvergleichlichen und unverwechselbaren Aroma. Die Verwendung dieser regionalen Quittensorte hilft bei der Erhaltung der Artenvielfalt und ist uns daher wichtig.


5 .   M A R I L L E N B R A N D 

Bei unserem Marillenbrand handelt es sich um die Sorte „ungarische Beste“. Der Marillenbrand wird sortenrein hergestellt.

Die Marille stammt aus dem Nordosten von China – nahe der russischen Grenze und wurde kurz v.Chr. von den Römern nach ganz Europa gebracht. Große Anbaugebiete gibt es in der Wachau und im Mittelmeerraum. Die Frucht ist gelb bis orange gefärbt und manchmal sonnenseits mit roter Backe. Die Schale ist glatt und fast haarlos. Die Frucht reift nach der Ernte nach. Die Erntezeit ist von Ende Mai bis Anfang September. Neben Marillenknödel wird vor allem Marmelade und Schnaps hergestellt. Der Samen liegt in dem Aprikosenstein und sieht aus wie eine kleine Mandel. Er schmeckt bitter und hat ein starkes Marzipanaroma. Deshalb kommt er bei der Herstellung von Amaretto zum Einsatz.

Die Maische wird aus der ganzen Marillen-Frucht (Schale, Fruchtfleisch und Kerne) hergestellt. Die Kerne verursachen das typischen Marillenschnapsaroma – leichter Mandel- bzw. Marzipangeschmack.


6 .   K Ü R B I S B R A N D 

Für unseren Kürbisbrand wurde der „Muskat-Kürbis“ als Sorte gewählt und sortenrein verarbeitet.

Die ursprüngliche Heimat des Kürbisses liegt in Amerika. Neueste Funde belegen die Domestizierung auf 8.000 bis 10.000 Jahre v.Chr. Bereits sehr früh (16. Jahrhundert) kamen Samen nach Europa und die Pflanzen wurden kultiviert. Die Hauptverwendung ist als gekochtes, gebratenes oder gebackenes Gemüse. Verschiedene Teile werden in der Naturheilkunde eingesetzt.

Die Verarbeitung der Kürbismaische (neben der Quittenmaische) war und ist eine der größten Herausforderungen. Aufgrund des geringen Fruchtzuckergehaltes und der natürlichen Abwehrstoffe ist der Gärprozess sehr schwierig umzusetzen. Um die Gesamtheit des Aromas zu erreichen wir in der Maische die gesamte Frucht (Schale, Fruchtfleisch und Kerne) verarbeitet. Hieraus entsteht ein Brand mit einem unvergleichlichen und unverwechselbaren Aroma. Der Geschmack und Geruch erinnert an Melone.


7 .   K R I E C H E R L B R A N D 

Für unseren Kriecherlbrand wurde die Sorte „Mirabelle von Nancy“ herangezogen und sortenrein verarbeitet.

Die Mirabelle (auch gelbe Zwetschke oder Kriecherl genannt) ist eine Unterart der Pflaume. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Kleinasien – Nordpersien. Bereits im 5. Jahrhundert wurde die Frucht von Asien nach Frankreich gebracht und dort kultiviert. Die Frucht hat einen Durchmesser von zwei bis drei Zentimeter, ist kugelig, tief wachsgelb und oft mit einer rötlichen Punktierung oder grün. Das Fruchtfleisch ist sehr süß bis süß-sauer und löst sich leicht vom Steinkern. Reifezeit der Früchte ist zwischen Mitte August und Anfang September. Die Sorte „Mirabelle von Nancy“ ist eine der ältsten Sorten der Mirabelle. Die Frückte sind besonders aromatisch, allerdings mit einem Durchmesser von 20 – 25mm im Durchschnitt sehr klein. Die Mirabelle von Nancy gilt als hervorragende Kuchen- und Einkochsorte, wird aber auch gewerblich für die Herstellung von Marmelade angebaut.

Die „Mirabelle von Nancy“ wurde von uns gewählt, da sie besonders aromatisch ist und über einen hohen Fruchtzuckeranteil verfügt. Beim Gärprozess wird die gesamte Frucht (Schale, Fruchtfleisch und Kern) verwendet. Der Stängel muss entfernt werden.


8 .   B I R N E N B R A N D 

Es wurden diverse Mostbirnensorten herangezogen, um ein möglichst vielfältiges Aroma zu erreichen.

In der Buckligen Welt gibt es eine lange Tradition in Bezug auf die Kultivierung von Mostbirnen. Es gibt ein breites Sortenspektrum mit den unterschiedlichsten Aromaausprägungen. Im Gegensatz zu der Williamsbirne sind die Birnen kleiner. Sie reifen zwischen Ende August bis Anfang Oktober. Neben der Schnapsherstellung werden die Birnen für die Herstellung von Most verwendet. Als Tafelobst sind diese Sorten nicht geeignet, da sie über einen zu geringen Fruchtzuckeranteil und mehr Bitterstoffe verfügen.

Die Mostbirnensorten wurden von uns so gewählt, dass der entstehende Brand als Ausgangsprodukt für weitere Veredelungen geeignet ist. Beim Gärprozess wird die gesamte Frucht (Schale, Fruchtfleisch, Kerngehäuse, Kerne und Stängel) verwendet. Darüber hinaus ist uns die Verwendung von regionalen Birnensorten zur Erhaltung der Kulturlandschaft wichtig.


9 .   W I L L I A M S B I R N E N B R A N D 

Als Birnensorte wurde die „Williams - Birne“ gewählt. Es handelt sich hier um einen sortenreinen Brand.

Die Williams Christ ist eine Sorte mit einem ausgesprochen intensiven Aroma. Der älteste Nachweis für diese Birnensorte geht auf das 18. Jahrhundert in England zurück. In Österreich wird die Birne flächendeckend angebaut und zählt zu einer der Kulturpflanzen. Die Birne ist groß (bis 10cm lang und 180g schwer) und gedrungenbirnenförmig. Die Birne reift Ende August bis Anfang September. Neben der Schnapsherstellung wird die Birne auch als Tafelobst verwendet und zählt zu den bekanntesten Birnensorten.

Die Williamsbirne wurde von uns als Ausgangsprodukt gewählt, da sei ein außergewöhnlich starkes Aroma im Brand entwickelt. Beim Gärprozess wird die gesamte Frucht (Schale, Fruchtfleisch, Kerngehäuse, Kerne und Stängel) verwendet. Darüber hinaus ist die Verwendung von regionalen Birnensorten zur Erhaltung der Kulturlandschaft wichtig und wird von uns sehr ernst genommen.


1 0 .   A P F E L   I M   E I C H E N F A S S 

Es handelt sich hier um einen sortenreinen Apfelbrand. Als Apfelsorte wurde „Granny Smith“ gewählt, der sich durch sein hervorragendes Aroma und den ausgeprägten Säuregehalt auszeichnet.

Der „Granny Smith“ wird gerne zum Backen und Kochen sowie als Speiseapfel verwendet. Er hat eine leicht gesprenkelte grüne Haut und benötigt einen langen Wachstumszeitraum, um vollständig auszureifen. Seinen Ursprung hat der Apfel im 19 Jahrhundert in Australien und wurde erst in der Mitte des 20. Jahrhundert in Europa eingeführt. Der „Granny Smith“ gehört zu den sauersten Apfelarten überhaupt.

Im Anschluss an die Destillation wurde der Brand mehrere Monate im Eichenfass gelagert. Hierdurch erhält er einerseits seine typische goldgelbe Farbe und andererseits wird das Apfelaroma durch den leicht holzigen Geschmack ergänzt und abgerundet.


1 1 .   Z W E T S C H K E N B R A N D 

Bei unserem Zwetschkenbrand wurden die „Hauszwetschke“ als Sorte herangezogen und sortenrein verarbeitet.

Die Hauszwetschke ist eine sehr alte, spätreife Zwetschkensorte und bildet einen Baum der bis zu 6 Meter hoch wird. Die Früchte sind klein, die Farbe der Schale ist blaurot und das Fruchtfleisch ist gelbgrün bis orange. Die Frucht weist ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Süße und Säure auf und besitzt ein ausgeprägtes Zwetschkenaroma. Die Früchte reifen Mitte bis Ende September. Die Hauszwetschke ist sehr vielseitig einsetzbar, sie kann sowohl zum Verzehr, als auch zum Kochen, Backen und Dörren verwendet werden. Durch diverse wirtschaftliche Betrachtung sind die Anbauflächen dieser alten Sorte seit Jahren stark rückläufig ist.

Die Hauszwetschke wurden von uns gewählt, da ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Süße und Säure und ein ausgeprägtes Zwetschkenaroma vorliegt. Beim Gärprozess wird die gesamte Frucht (Schale, Fruchtfleisch und Kern) verwendet. Der Stängel muss entfernt werden. Die Verwendung dieser regionalen Zwetschkensorte hilft bei der Erhaltung der Artenvielfalt und ist uns daher wichtig.


1 2 .   B R O M B E E R G E I S T 

Der Waldhof liegt in Bromberg. Die Gemeinde Bromberg leitet Ihren Namen von den starken Vorkommen an Brombeeren in dieser Region ab. Für unseren Brombeergeist haben wir die regionalen „Waldbrombeeren“ verwendet.

Die Brombeere ist eine in Mitteleuropa sehr weit verbreitete Pflanze. Brombeeren sind Kletterpflanzen und werden bis zu 3 Meter hoch. Anders als bei der Himbeere ist der Blütenboden fest mit der Frucht verbunden. Die Früchte sind saftig und wohlscheckend und können von Juni bis Oktober gesammelt werden. Die Pflanze ist eine wegen Ihrer Früchte beliebte Gartenpflanze. Die durch Ihren hohen Vitamingehalt sehr gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott oder Saft vielfältig in der Küche verwendet.

Die Brombeeren werden dem Ansatzbrand zugegeben und mehrere Wochen angesetzt. Danach wird der Ansatzbrand inkl. der angesetzten Brombeeren nochmals destilliert und das Ergebnis ist der Brombeergeist. Durch das nochmalige Destillieren entsteht ein sehr feines und ausgeprägte Aroma.


1 3 .   H I M B E E R G E I S T 

Als Himbeersorte wurde aufgrund Ihrer Geschmacksintensität die Sorte „Malling Promise“ gewählt.

Die Himbeere ist bereits seit dem Altertum bekannt und wurde vor allem in Klöstern kultiviert. Der Himbeerstrauch wird bis zu 2 Meter hoch. Je nach Sorte können Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Frösten im Herbst geerntet werden. Die Pflanze ist eine wegen Ihrer Früchte beliebte Gartenpflanze. Die durch Ihren hohen Vitamingehalt sehr gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott oder Saft vielfältig in der Küche verwendet.

Bei der Vorbereitung der Himbeeren ist es wesentlich, dass die Frucht vom Blütenboden getrennt wird. Nur dann entwickelt sich das unvergleichliche Himbeerenaroma in dem Himbeergeist. Die Himbeeren werden dem Ansatzbrand zugegeben und mehrere Wochen angesetzt. Danach wird der Ansatzbrand inkl. der angesetzten Himbeeren nochmals destilliert und das Ergebnis ist der Himbeergeist. Durch das mehrmalige Destillieren entsteht ein Produkt mit einem tollen Himbeeraroma.


1 4 .   V O G E L B E E R G E I S T 

Text ist in Arbeit!


1 5 .   B I E R B R A N D 

Es handelt sich hier um einen sortenreinen Brand. Als Sorte wurde ein „Hainfelder Bier“ gewählt.

Die Hainfelder – Bierbrauerei besteht seit 1757 und baut auf eine ungebrochene Tradition auf, sowie das stete Bemühen, aus Gutem etwas Besseres zu machen. Es werden vom hellen Lagerbier über dunkles Bier bis hin zu Spezialbieren eine breite Palette an Sorten produziert. Für unseren Bierbrand wird aus dieser Auswahl eine abgestimmte Mischung zusammengestellt, um das gewünschte Aroma im Bierbrand zu erreichen.

Abgesehen von der Übereinstimmung in der Unternehmensphilosophie, ist es mit den Produkten der Hainfelder Bierbrauer möglich einen Bierbrand zu erstellen, bei dem der charakteristische Malzgeschmack im Abgang erhalten bleibt. Da der Bierbrand das Ausgangsprodukt für eine weitere Veredelung ist, ist dieser Umstand von Bedeutung. Ein weiterer Gärprozess ist bei uns nicht erforderlich, da das Bier bereits über einen ausreichenden Alkoholgehalt verfügt und somit direkt destilliert werden kann.


1 6 .   U N I V E R S U M 

Es handelt sich hier um einen Cuvée aus einer Mischung von „Hainfelder Biersorten“ und einem Johannesbeeren - Fruchtsaft gewählt.

Die Hainfelder – Bierbrauerei besteht seit 1757 und baut auf eine ungebrochene Tradition auf. Es werden vom hellen Lagerbier über dunkles Bier bis hin zu Spezialbieren eine breite Palette an Sorten produziert. Für unseren Bierbrand wird aus dieser Auswahl eine abgestimmte Mischung zusammengestellt, um das gewünschte Aroma im Bierbrand zu erreichen.

Im Zuge des Destillationsvorganges wird dem Bier ein Johannesbeeren - Fruchtsaft beigefügt. Dies führt zu einem unglaublichen Geschmackserlebnis im fertigen Brand. Auf der Zunge ist die Johannesbeere dominierend, die durch den Hopfengeschmack ergänzt wird. Im Abgang wandelt sich der Fruchtgeschmack in Richtung des lang anhaltenden Malzgeschmackes des Biers. Den Namen „Universum“ hat dieser Brand anlässlich seiner Erfindung im Jahr 2006 bekommen. Die Fernsehdokumentation „Universum“ hat den ersten Brand dieses Cuvée im Rahmen der Sendung „Die Sonnenberge Wiens“ festgehalten und auch ausgesendet.


1 7 .   Z I T R O N E N G R A S 

Das Zitronengras ist eine mehrjährige, einkeimblättrige Pflanze und gehört zur Familie der Süßgräser. Angebaut wird es in großen Teilen des tropischen Asiens und Südamerikas. Die schilfartigen Blätter werden vor allem frisch in der Küche als Gewürz verwendet. Aber auch als Zugabe zu durstlöschenden Tees werden die Blätter verwendet. Der Geschmack ist frisch und zitronenartig mit einem Hauch von Rosenduft. Es bereitet damit zubereiteten Speisen ein besonders rundes Aroma. Typisch ist es für viele vietnamesische und indonesische Gerichte.

Das Zitronengras wird dem Ansatzbrand zugegeben und mehrere Wochen angesetzt. Danach wird der Ansatzbrand inkl. des angesetzten Zitronengrases nochmals destilliert, wodurch sich ein ausgeprägtes rundes Aroma ergibt.


1 8 .   I N G W E R 

Es handelt sich hier um eine Spirituose. Dies bedeutet, dass der Ingwer in einem Ansatzbrand angesetzt und in der Folge destilliert wird.

Beim Ingwer findet in erster Linie die Ingwer-Wurzel als Küchengewürz oder als Arznei Verwendung. In der englischen Sprache weist der Begriff „Ginger“ auf die Verwendung von Ingwer in verbreiteten Nahrungsmittel hin, etwa im Getränk „Ginger Ale“. Ingwer wächst vorwiegend in den Tropen und Subtropen und wurde im 9. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum bekannt. Der Geruch der Ingwer-Wurzel ist angenehme aromatisch, der Geschmack scharf und würzig. Ingwer hat eine antibakterielle Wirkung, wirkt antiemetisch, fördert die Durchblutung und gilt als Aphrodisiakum.

Die Ingwer - Wurzel wird dem Ansatzbrand zugegeben und mehrere Wochen angesetzt. Danach wird der Ansatzbrand inkl. der angesetzten Ingwer - Wurzel nochmals destilliert. Durch das mehrmalige Destillieren entsteht ein ausgesprochen hochwertiges Produkt.


1 9 .   M I N Z E 

Text ist in Arbeit!


2 0 .   G L Ö G E R B R A N D 

Der Glögerbrand wird aus Teilen der Traube gewonnen. Als Traubensorte wurde die Traube „Neuburger“ von uns gewählt und sortenrein verarbeitet.

Der Neuburger ist eine autochtone österreichische Rebsorte und ist eine Kreuzung aus Silvaner und Rotem Veltliner. Wenn die eher späte Sorte ausreift, ergibt sich schwerer Wein, die ein charakteristisches nussiges Aroma aufweist, das an Burgunderweine erinnert. Große Bedeutung hat der Neuburger in der Thermenregion südlich von Wien, im nördlichen Burgenland und vereinzelt in der Wachau.

Als Ausgangsprodukt für den Glögerbrand wurde nicht der Neuburgerwein gewählt, sondern die Trübstoffe (= Geläger) die beim Gärprozess des Neuburgerweins entstehen. Beim naturtrüben Apfelsaft kennt man diesen Effekt auch. Die Trübstoffe sinken in der Flasche ab und oben verbleibt der reine Saft. Ähnliches passiert beim Gärprozess des Weins. Währen der Traubensaft vergärt, sinken die Trübstoffe ab. Der Winzer zieht den klaren Wein ab und im Fass verbleiben die mitvergorenen Trübstoffe – die von uns zum Glögerbrand destilliert werden. Im Gegensatz zu unserem Traubenbrand (ebenfalls aus der Neuburgertraube) ist das nussige Aroma der Neuburgertraube nicht so stark vertreten und es ergibt sich ein breites und rundes Aroma.


2 1 .   W E I N B R A N D   I M   E I C H E N F A S S 

Als Weinsorte wurde von uns die Traube „Rotgipfler“ gewählt, die sich durch sein hervorragendes Aroma und den ausgeprägten Säuregehalt auszeichnet, die sortenreinen verarbeitet wurde.

Der Rotgipfler ist eine autochtone Rebsorte, die heute fast nur noch in der Thermenregion südlich von Wien zu finden ist. Der Rotgipfler erhält seinen Namen durch die roten Spitzen seines Weinblattes und ist eine natürliche Kreuzung zwischen Traminer und Rotem Veltliner. Der Rotgipfler eignet sich für kräftige und alkoholreiche Weine und erhält sein Aroma ausgezeichnet im Weinbrand.

Im Anschluss an die Destillation des Rotgipfler – Weins wurde der Brand mehrere Monate im Eichenfass gelagert. Hierdurch erhält er einerseits seine typische goldgelbe Farbe und andererseits wird das Traubenaroma durch den leicht holzigen Geschmack ergänzt und abgerundet.


2 2 .   B I R N E N B R A N D   M I T   K L E T Z E 

Es handelt sich hier um einen Birnenbrand aus Mostbirnen, dem zur Erhöhung der Geschmacksintensität Kletzen (Dörrbirnen) beigefügt worden sind.

In der Buckligen Welt gibt es eine lange Tradition in Bezug auf die Kultivierung von Mostbirnen. Es gibt ein breites Sortenspektrum mit den unterschiedlichsten Aromaausprägungen. Neben der Schnapsherstellung werden die Birnen für die Herstellung von Most verwendet.

Aus den Mostbirnen wird ein Birnenbrand hergestellt und in Flaschen abgefüllt. In die Flasche werden Kletzen (getrocknete Birnen) beigefügt. Den Kletzen wird der Fruchtzucker, die Geschmacksaromen und der Farbstoffe entzogen. Es entsteht eine goldgelbe Färbung des Birnebrandes, der einen leicht süßlichen Geschmack erhält und intensiv nach Birnen schmeckt und riecht.


2 3 .   S C H O K O L A D E G E I S T 

Es handelt sich hier um eine Spirituose. Dies bedeutet, dass die Kakao - Bohnen in einem Ansatzbrand angesetzt und in der Folge destilliert werden.

Als Kakao bezeichnet man die Samen des Kakaobaumes sowie das daraus gewonnene Pulver und bildet den Grundstoff bei der Herstellung von Schokolade. Der Kakaobaum stammt aus Amerika und wird seit 1.000 v.Chr. genutzt. Seit dem 17. Jahrhundert ist der Kakao in Europa bekannt. Der Kakao wirkt stimmungsaufhellend, wachstumsfördernd für Hautzellen und wird aufgrund seiner vielfältigen Wirkung auch als das „süße Asperin“ bezeichnet.

Der Kakao wurde von uns als Ausgangsprodukt gewählt, da der Wunsch war, dass leicht bittere, lang anhaltende Aroma einer Bitterschokolade (Kakaoanteil über 70%) zu erhalten. Der Gärprozess hat große Herausforderungen an uns gestellt, konnte jedoch nach vielen Versuchen gelöst werden. Unser Schokoladebrand zeichnet sich durch seinen runden Geschmack auf der Zunge und das lang anhaltende, leicht bittere Aroma aus.


2 4 .   K A F F E E G E I S T 

Es handelt sich hier um eine Spirituose. Dies bedeutet, dass die Kaffe - Bohnen in einem Ansatzbrand angesetzt und in der Folge destilliert werden.

Kaffee ist ein schwarzes, coffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten und gemahlen Kaffeebohnen hergestellt wird. Röst- und Mahlgrad variieren je nach Zubereitungsart. Darüber hinaus ist die Art der Kaffepflanze, Sorte der Kaffebohne und Anbauort für die Qualität des Endproduktes verwantwortlich. Es wird angenommen, dass Äthiopien das Ursprungsland des Kaffees ist und gelangte von dort nach Arabien bis der Kaffee auch im 16. Jahrhundert nach Europa gelangte. Dem Kaffee wird aufgrund seines Koffeingehaltes eine aufmunternde und konzentrationsfördernde Wirkung zugeschrieben, da das Koffein die Wirkung des schlaffördernden Botenstoffes Adenosin blockiert.

Die gerösteten jedoch ungemahlenen Kaffee-Bohnen des Unternehmens Helmut Sachers in Oeynhausen (südlich von Wien) werden dem Ansatzbrand (= Glögerbrand) zugegeben und mehrere Wochen angesetzt. Danach wird der Ansatzbrand inkl. den angesetzten Kaffee-Bohnen nochmals destilliert. Durch das mehrmalige Destillieren entsteht ein ausgesprochen hochwertiges Produkt.


2 5 .   B O U R B O N   -   V A N I L L E   S P I R I T U O S E 

Text ist in Arbeit!


2 6 .   O R A N G E N - K A F F E E   L I K Ö R 

Es handelt sich hier um eine Spirituose. Dies bedeutet, dass die Orangen und Kaffee – Bohnen in einem Ansatzbrand angesetzt und in der Folge destilliert werden.

Die Orange ist ein immergrüner Baum mit einer Wuchshöhe bis zu zen Meter, der aus China stammt und im 15. Jahrhundert nach Europa kam. Die Orangen werden von Oktober bis August geerntet. Kaffee ist ein schwarzes, coffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten und gemahlen Kaffeebohnen hergestellt wird. Röst- und Mahlgrad variieren je nach Zubereitungsart. Darüber hinaus ist die Art der Kaffepflanze, Sorte der Kaffebohne und Anbauort für die Qualität des Endproduktes verwantwortlich.

Die unbehandelten Orangen werden zur Gänze mit den gerösteten jedoch ungemahlenen Kaffee-Bohnen des Unternehmens Helmut Sachers in Oeynhausen (südlich von Wien) dem Ansatzbrand (= Glögerbrand) zugegeben und mehrere Wochen angesetzt. Die Orangen und Kaffee – Bohnen werden ausgefiltert und der Ansatzbrand wird nicht nochmals destilliert. So bleibt die orange Färbung und das Orangen/Kaffeearoma erhalten.


2 7 .   D I L L E 

Text ist in Arbeit!


2 8 .   T H Y M I A N 

Text ist in Arbeit!


2 9 .   R O S M A R I N 

Text ist in Arbeit!


Kontakt    Impressum